Peter Pabisch

Peter Pabisch
Peter Pabisch, geboren und aufgewachsen in Wien, wo noch seine Familie und einige Freunde leben. Besuchte die Lehrerbildungsanstalt in Wien III. Zehn Jahre Volks- und Pflichtschullehrer in Wien. Studierte Germanistik, Anglistik, Philosophie, Naturwissenschaften an der Universität Wien und an der University of Illinois – Dr. phil. und Ph. D. in Germanistik und Hochschulpädagogik. Verheiratet mit Patricia aus Lincolnshire, England; eine Tochter, die mit ihrer Familie in Griechenland lebt. Ausgewandert in die USA 1969 und seit 1972 Universitätsprofessor für Germanistik und transatlantische Fragen im internationalen Bereich an der University of New Mexico in Albuquerque. Mitbegründer der ‚Deutschen Sommerschule von New Mexico’, eines ‚total immersion’-Programms der Universität im Jahre 1975/76. Dort, in Taos Ski Valley, wird nur deutsch gesprochen.
Obwohl emeritiert seit 2004, lehrt und forscht Peter Pabisch weiter im transatlantischen Wirken. Er arbeitet zur Zeit an einer großen “Geschichte der deutschsprachigen Dialektliteratur seit Johann Gottfried Herder.” Unter seinen wissenschaftlichen Publikationen in Buchform und in Fachartikeln findet man Themen wie H. C. Artmann, die Wiener Gruppe und ihr Umfeld, Ernst Jandl und Friederike Mayröcker, aber auch Aspekte der Wiener Kulturgeschichte, Unterscheidungen zwischen deutschsprachigen Regionen außerhalb Deutschlands, wie der Schweiz und Österreich, dem Elsass, dem Banat, Siebenbürgen, Südtirol oder auch Namibien, Kasachstan und Amerika. Er schrieb besonders über Goethe, Schiller und über Autoren der Moderne. Für seine Leistungen wurde er vielfach ausgezeichnet. Er ist Träger etwa des “Österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst, Erster Klasse”.
Seine Arbeit mit Friedrich Ch. und Roswitha Zauner wurde durch ein internationales Geschehen der University of New Mexico und dem Österreichischen PENZentrum in Taos Ski Valley hoch oben in den Rocky Mountains im Sommer 2007 begonnen, als er die beiden Autoren traf und sofort entdeckte, dass sie in einer Gegend des Innviertels leben, die er schon als Kind während einiger Sommeraufenthalte schätzen gelernte hatte und die er immer wieder besucht. Die Großfamilie von den verstorbenen Ureltern Franz und Cäcilia Lang ist in der Gegend von Münzkirchen und Rainbach zu Hause, also dort, wo jetzt die Rainbacher Evangelienspiele über die Bühne gehen, die Peter Pabisch mit einigen Verwandten der Familie Lang seit ein paar Jahren sieht und wertschätzt.
Peter Pabisch ist auch Autor von sechs Gedichtbänden – davon ein paar mit eigenen Skizzen. Er reist gerne und hat daher Bekannte und Freunde in Österreich, in vielen anderen Ländern Europas, in Nord- und Südamerika und der übrigen Welt. Wenn er Ruhe sucht, zieht er sich gelegentlich nach Münzkirchen und Rainbach zurück, auch um bei angeregten Gesprächen das eine oder andere Glas vom sauren, Energie fördernden Apfelmost zu heben.

Im Verlag morgenroth media erschienen folgende Titel von und mit Peter Pabisch:

Maulwurfshügel, Taubenbaum und eine Honda